MANAGEMENTBRIEF Nr. 22 - 12 / 2009
Infos zum Management von Organisationen
Inhalt
1. Veranstaltungstermine
2. EFQM Modell Version 2010 - Excellence bewegt sich
3. Netzwerkmanagement durch Enterprise - Architekturen und Modellierungs-Tools
4. ThinkCamp Gründung geplant
5. Impressum
1. Veranstaltungstermine
Die nächsten Termine sind:
- IC-01 ThinkCamp IdeenCamp am 11. und 12.01.2010
- DFSS 19: Design for Six Sigma Training vom 02. bis 05.02.2010
- TA-18 TRIZ-A Fundamental vom 03. bis 04.02.2010
- SCFT-11 Supply Chain Management Führungstraining vom 22. bis 23.02.2010
- FG-02 Führungsgespräch vom 09. bis 10.03.2010
- GB-56+BB-24 Green und Black Belt Training ab 15.03.2010
Alle Termine inkl. Preise und Anmeldeformular finden Sie auf unserer Homepage:
http://www.interquality.de/seminare/preise_termine.html
2. EFQM Modell Version 2010 - Excellence bewegt sich

Das weit verbreitete Excellence Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM) wurde von einem Expertenteam überarbeitet und liegt in der Version 2010 vor: Beim Kriterien Modell gibt es einige begriffliche Anpassungen und Ergänzungen. Künftig werden alle Befähiger mit 10% gleich gewichtet und auf der Ergebnisseite werden die gesellschaftsbezogenen Ergebnisse höher bewertet. Dies ist aus meiner Sicht ein guter Schritt um eine nachhaltige Entwicklung und den ganzheitlichen Ansatz zu verstärken. Die detaillierten Ansatzpunkte unter den 32 Teilkriterien wurden überarbeitet und auf die neuen Grundkonzepte ausgerichtet. Weiterhin ermöglicht die angepasste „RADAR-Bewertung" durch die Schärfung des Attributs „Umfang" auf Relevanz, Integrität und Segmentierung, dass eine wesentlich realistischere Bewertung des Durchdringungsgrades von Excellence bei der Selbstbewertung erreicht wird. Packen wir es an!
www.efqm.org
Interessante Termine:
Enable! Conference in Vienna, 18. - 20.03.2010
This international conference will bring together people, organizations and networks who want to ENABLE "game changing" innovation and break down the barriers of the status quo. A multidisciplinary gathering of Doers, Thinkers, Creators, Citizens and Change-makers will be addressing domains such as information technology, design, architecture, sociology, economy, philosophy and city planning in the context of innovation and sustainability.
www.enableconference.org
ThinkCamp Dialog, München, 04.01.2009 ab 18:00 Uhr
Dies ist der Beginn einer Serie von Gesprächen über die "Strukturen für nachhaltige Entwicklung". Wie können wir erreichen dass Organisationen und Systeme nachhaltige Prinzipien leben? Was hindert uns heute dabei?
Bitte melden Sie sich über XING an, damit wir planen können.
Infos unter http://www.lisboa-bar.de
Autor: Johannes Pfister
3. Netzwerkmanagement durch Enterprise - Architekturen und Modellierungs-Tools
Globale Netzwerkkompetenz erfordert unternehmensinterne aber auch und zunehmend unternehmensübergreifende Zusammenarbeit aller am Netzwerk beteiligten Partner. Oberstes Ziel hierbei ist Veränderungen in Angebotsverhalten und Nachfragemustern schnell und verantwortungsbereichsübergreifend sichtbar zu machen, um relevante Entscheidungen mit ihren potenziellen Auswirkungen auf die beteiligten Unternehmen besser zu verstehen und damit nachhaltig positiv beeinflussen zu können. Viele Unternehmen, insbesondere im Mittelstand, werden von den Märkten, oft aber auch direkt von ihren OEM Kunden unter Druck gesetzt ihre Produktentwicklungspläne, ihre Design- und Konstruktionsanstrengungen, sowie ihre Service Portfolios, die auf Grund der engen Verflechtung der Partner immer größere Auswirkungen auf das Leistungsniveau der End-to-End Geschäftsprozesse im Netzwerk haben, besser zu koordinieren und zu integrieren. Übergeordnete Zielsetzung ist es neue Produkte und Services schneller auf den Markt zu bringen, gleichzeitig Liefertreue und -fähigkeit zu verbessern, aber auch Bestände und Kosten zu reduzieren.
Auf Grund klar erkennbarer Vorteile für End-to-End-Integration, -Kommunikation und als Ergebnis daraus effizienterer Prozess Execution setzen immer mehr Unternehmen auf Enterprise Referenzarchitekturen und State-of-the-Art BPM-Tools, die insbesondere in Verbindung mit der entsprechenden Informations- und Kommunikations-Infrastruktur (FERA = Federated Enterprise Reference Architecture, SOA = Service Oriented Architecture) eklatante Verbesserungspotenziale in Geschwindigkeit, Flexibilität, Transparenz, Qualität und Kosten offerieren.
Wozu werden so genannte Wertschöpfungs-Referenz-Modelle eingesetzt und was ist ihr Nutzen?
Prozess-Referenz-Modelle sind in der Regel rollen-basiert, das heißt sie bilden das typische Verhalten eines Partners in einem Netzwerk ab. Beispiele dafür sind Rollenmodelle für Entwicklungspartner, Materiallieferanten, Hersteller, Logistik- Dienstleister oder Vertriebspartner.
Neben bestimmten Rollen in einem Netzwerk fokussieren die meisten Prozess-Referenzmodelle auf eine bestimmte Prozess-Domain, wie Innovationsprozesse, Supply Chain, Kundenprozesse oder die gesamte Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Daneben können sie bestimmte Industrien und ihre Spezifika in generischen, standardisierten und damit automatisierbaren Strukturen abbilden.
Wesentliche Zielsetzungen solcher rollenbasierter Prozess-Referenz-Modelle sind:
- Definieren, analysieren und bewerten der Geschäftsstrategie in einem Netzwerk mit Partnern
- Aufzeigen eines „Simple Picture" in komplexem Umfeld
- Definieren einer gemeinsamen Sprache Intra- und Inter-Enterprise
- Aufzeigen verschiedener Perspektiven eines Unternehmens und seiner Partner
- Ausrichten von Strategie, Prozessen, Organisation, Kultur...
- Transformieren strategischer Ziele in operationale Ergebnisse
- Messen von Prozessleistung gg. Benchmarks / Unternehmensziele
- Erkennen von Prozessbrüchen und konfliktären Zielen
- Erarbeiten eines Projekt Portfolios für Potenzialumsetzung
- Integration verschiedener Methoden und Tools (BPA = Business Process Analysis, BPM = Business Process Management, Lean, Six Sigma...)
- Integration und Ausrichtung von Geschäftsprozessen und ICT Infrastruktur (Interconnectivity und Interoperability)

Abbildung 1: Beispiel einer Enterprise Referenz Architektur
Was sind die wesentlichen Herausforderungen insbesondere für Mittelständler?
Globale Märkte mit Internet-Speed treiben Veränderungen voran und fordern rasche Umsetzung von Geschäftsideen in geänderte Wertströme (Value Chains) und Informations- & Communications- Technologies (ICT) Infrastrukturen. Diesem Trend können sich auch kleine und mittlere Unternehmen, so genannte KMUs nicht fortwährend entziehen.
Die Bewältigung dieser Herausforderung erfordert die Integration von Tools und Methoden zur Optimierung und Unterstützung von Geschäftssystemen und Architekturen für globale Netzwerke.
Neue Strategien erfordern und ermöglichen neue Spielregeln, wie:
- Abstimmung von Wertschöpfungsprozessen in Netzwerken mit strategischen Zielvorgaben und KPIs
- Konsequente Verfolgung von Geschäftszielen bis zur operativen Umsetzung
- Aktives Managen der Prozessleistung
- Testen von Szenarien vor Investment in Betriebsvermögen auf Machbarkeit
- Erreichen von Synchronisation und Transparenz über Partnergrenzen hinweg
Wir brauchen also Methoden, Tools und Technologien um schnell und leicht übergreifende Geschäftsprozesse bis hinunter zum Workflow zu implementieren. Global ausgerichtete Unternehmen - aber zunehmend auch KMUs - müssen ihre Geschäftsziele über die gesamte Organisation zu erfolgreicher Umsetzung kaskadieren, schnelle Spezifikationen von Veränderungen in Wertschöpfungsprozessen definieren und deren konsequente Umsetzung in operative Leistung vereinbaren und verfolgen. Business Process Management (BPM) ist das übergreifende Steuern geschäftlicher Aktivitäten und Transaktionen innerhalb und zwischen Einheiten (Business Units) eines Partner-Netzwerkes um gemeinsame Wettbewerbsvorteile in den Segmenten Planung, Steuerung, Execution und Kontrolle zu erreichen, also Best-in-Class Durchführung aller Geschäftsprozesse und der dahinter stehenden Abläufe (Informations-, Finanz-, Materialflüsse) mit dem Ziel die Leistung und den Ertrag der gesamten Wertschöpfungskette zu steigern.
Autor: Herbert Heinzel
4. ThinkCamp Gründung geplant

ThinkCamp generiert und fördert nachhaltiges Unternehmertum durch nachhaltige Durchbruchs-Innovationen für Produkte, Prozesse, Systeme und verantwortungsvolles, ethisches unternehmerisches Handeln. In einem kleinen Team arbeiten wir seit über einem Jahr an dem Konzept und haben die ersten Pilotaktivitäten durchgeführt. Um besser handeln zu können, insbesondere auch in Bezug auf Fördermittel, planen wir am Freitag, den 23. April 2010 die Gründung einer gemeinnützigen Genossenschaft als "Social Business".
Im Moment sind wir sechs Gründer und suchen weitere Mitstreiter (Privatpersonen, Unternehmen, Mentoren, Experten), die hinter der Philosophie der nachhaltigen Entwicklung stehen und mitgründen wollen um die Genossenschaft zu beleben und wachsen zu lassen.
Interessenten wenden sich bitte an johannes.pfister(at)thinkcamp.eu.
Autor: Johannes Pfister
Frohe Feiertage und ein gutes neues Jahr!
* Wir wünschen Ihnen Frohe Feiertage
und ein gutes und erfolgreiches neues Jahr! *
5. Impressum
Medieninhaber: InterQuality Service AG
Wolframstraße 9 c • D-86161 Augsburg
Tel. +49 (821) 56 85 7-0 • Fax +49 (821) 56 85 7-44
E-Mail: mail@interquality.de • Homepage: www.interquality.de
Amtsgericht Augsburg HRB 85
Vorstand: Johannes Pfister,
Aufsichtsratsvorsitzender: Dieter Brütting
Redaktion: Katharina Merz
Korrektur und Versand: Katharina Merz
© Alle Rechte vorbehalten.
Grundlegende Richtung: Infos zum Management von Organisationen



















































