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MANAGEMENTBRIEF Nr. 20 - 02 / 2009

Infos zum Management von Organisationen

Inhalt

1. Veranstaltungstermine
2. ThinkCamp - Informationsveranstaltung am 2. März in Frankfurt/Main
3. Beer Game - Supply Chain in Aktion
4. Impressum

1. Veranstaltungstermine

Die  aktuellen Termine finden Sie auf unserer Homepage:

http://www.interquality.de/seminare/preise_termine.html

2. ThinkCamp – Informationsveranstaltung am 2. März in Frankfurt/Main

ThinkCamp, der neue internationale Hub für Eco-Social Entrepreneurship setzt die Idee der ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit in konkrete Projekte um. Zukünftige Unternehmer, Unternehmen und Non-Profit-Organisationen bewerben sich mit ihren Projektideen. Entrepreneure und Intrapreneure entwickeln innerhalb von 12 Monaten radikale Innovationen unterstützt von einem globalen Netzwerk führender Experten. So stattet ThinkCamp den Führungsnachwuchs von morgen mit dem notwendigen Rüstzeug aus. Um die aktuellen Herausforderungen der globalisierten Wirtschaftskrise zu meistern und eine erneuerte solide Basis für die Zukunft zu schaffen.

Der Turbo Kapitalismus hat mit übertriebenen Ertragszielen oft die eigentliche Kundenbedürfnisse, soziale und ökologische Auswirkungen zu wenig berücksichtigt und die heutige Krise mit verantwortet. Viele Organisationen haben den eigentlichen Zweck und die Bestimmung ihres Daseins vernachlässigt.

Wir können aus der Krise lernen. ThinkCamp unterstützt diesen Prozess durch Wissensgenerierung, Innovation und fördert unternehmerische Wurzeln. Wir überzeugen niemanden von Nachhaltigkeit; wir unterstützen Menschen ihre Überzeugungen zu leben.

ThinkCamp bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, sich zu beteiligen: etwa mit innovativen Projektideen, die in der internationalen Denkfabrik des ThinkCamp realisiert werden. Unternehmerinnen und Unternehmer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können aber auch selbst als Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Programmen wichtige Zusatzqualifikationen erwerben und sich dabei fit in nachhaltigem Denken und zukunftsorientiertem Handeln machen. Die Programme richten sich auch an Hochschulabsolventen oder motivierte Twenties, die ihre eigene Unternehmung gründen wollen oder über Projektarbeit viel Praxiserfahrung sammeln und internationale Netzwerk-Kontakte knüpfen möchten.

ThinkCamp Innovationen zielen auf neue Absatzmärkte, begeisterte Kunden und mehr Ertrag durch sozial verantwortliche und ökologische Produkte und Dienstleistungen. Kostenersparnis wird durch kurze Durchlaufzeiten, optimierter Materialkreisläufe und mehr Qualität in der Lieferantenkette; Prozessverbesserungen zielen auf höhere Kunden- und Mitarbeiterloyalität und gesteigertes Vertrauen durch Markenentwicklung.

ThinkCamp nutzt die "Wisdom of the Crowds" durch das Zusammenspiel der Innovationsteams der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit international führen Experten vor Ort und vernetzt in digitalen Communities.

ThinkCamp schafft eine kreative Spannung zwischen scheinbar unvereinbaren Widersprüchen. Im ThinkCamp treffen sich Vertreterinnen und Vertreter von Non Profit und Profit Organisationen, Entrepreneure und Intrapreneuere, selbständige Innovatoren und Projektideen aus Unternehmen, ökonomische und öko-soziale Ziele, Wettbewerber und Kooperationspartner. Wir nutzen diese Kraft für neue Synergien und Lösungen.

  • Produkt-Neuentwicklung: neue Absatzmärkte, begeisterte Kunden, mehr Ertrag durch sozial verantwortliche und ökologische Produkte und Dienstleistungen

  • Prozessverbesserung: Kostenersparnis, kurze Durchlaufzeiten dank optimierter Materialkreisläufe, mehr Qualität in der Lieferantenkette

  • Markenentwicklung: höhere Kunden- und Mitarbeiterloyalität, gesteigertes Vertrauen ThinkCamp bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten:

  • Projektumsetzung: Innovative Projektideen werden in der internationalen Denkfabrik des ThinkCamp realisiert

  • Weiterbildung: Unternehmer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erwerben als Teilnehmer in den Weiterbildungsprogrammen wichtige Zusatzqualifikationen

  • Personal mit Potenzial: Treffen junger engagierter Innovatoren

3. Beer Game - Supply Chain in Aktion

Interaktives Tages-Seminar : Supply Chain Management-Grundlagen Probleme und Lösungen mit dem Beer Game selbst erleben

Viele Wertschöpfungsketten leiden unter Reibungsverlusten in der Koordination zwischen den beteiligten Organisationseinheiten


Spezialisierung und die Konzentration auf die Kernkompetenzen gelten als wichtige Erfolgsfaktoren bei der Positionierung in modernen Märkten. Die Kehrseite ist, dass Schnittstellen und Übergänge zwischen Organisationseinheiten entstehen, die koordiniert werden müssen und die oftmals zur Quelle von Reibungsverlusten und Konflikten werden.

Typische Symptome, die in immer komplexer werdenden Wertschöpfungsketten auftreten, sind die schlechte Verfügbarkeit von Waren und Teilen („Stock-Outs“), Probleme mit den Durchlaufzeiten, schlechte Auskunftsfähigkeit gegenüber den Kunden und nicht zuletzt die unnötig hohen Lagerbestände und damit eine hohe Kapitalbindung („Working Capital“). All dies äußert sich in unnötig hohen operativen Kosten und führt zu Konflikten zwischen allen Beteiligten, die sich die Schuld für Probleme gegenseitig zuschieben. Es wird deutlich, dass hier große Potenziale darauf warten, gehoben zu werden; auch und gerade in Wertschöpfungsketten, in denen Supply Chain Management bereits thematisiert wird.

Der erste Schritt zur Verbesserung der Situation ist die Veränderung im Denken aller Beteiligten

Die oben genannten Koordinationsprobleme sind meist nicht auf Fehler oder mangelnde Kompetenz der Beteiligten zurückzuführen, sondern vielmehr systemischer Natur. Die Gründe liegen z. B. in Anreizsystemen, die eine lokale Optimierung vor globales Handeln setzen und in einem generellen Mangel an Information, Kommunikation und Kooperation.

Wirkliche Verbesserungen im Wertkettenmanagement, die die Probleme an der Wurzel anpacken, erfordern daher eine Veränderung im Denken aller Beteiligten. Etablierte Strukturen können eben nur aufgebrochen werden, wenn das Verständnis für die Notwendigkeit zur Kommunikation, Kooperation und Umstrukturierung, mithin zum Supply Chain Management, bei den Beteiligten bereits vorhanden ist.

Das Beer Game ist das ideale Werkzeug, die Probleme unkoordinierter Supply Chains und Mittel und Wege zur Verbesserung zu verdeutlichen

Ein typisches Symptom in unkoordinierten Wertschöpfungsketten ist die erratische Fluktuation der Bestellmengen, die zu Lagerbestandsproblemen, Liefer- und Produktionsengpässen und hohen Kosten führt. Mittels des Beer Game können die Seminarteilnehmer selbst erfahren, was es heißt Teil einer traditionellen Supply Chain zu sein. Typische Probleme und ihre wirklichen Ursachen werden hierdurch greifbar und begreifbar.

Der Einsatz einer neuartigen Beer Game-Software erlaubt es neben Problemen auch die Effekte von Supply Chain-Maßnahmen zu verdeutlichen

Das Beer Game ist ein etabliertes Werkzeug in der Managementausbildung. Es wurde vor ca. 40 Jahren am bekannten Massachusetts Institut of Technology MIT in Cambridge entwickelt. In seiner klassischen Form als Brettspiel lassen sich jedoch lediglich die Probleme mangelnder Koordination verdeutlichen. Die von uns eingesetzte Software wurde daher entwickelt, um neben den Problemen auch die Effekte typischer Supply Chain Maßnahmen zu verdeutlichen. Die Software bietet ein interaktives Spielerlebnis in Kleingruppen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es sich um eine in Deutschland entwickelte Software handelt, die entsprechend auch in deutscher Sprache vorliegt.

Lernziele des Seminars


Kernziel des Seminars ist es, eine Veränderung im Denken anzuregen, indem den Teilnehmern mittels des Beer Game anschaulich vor Augen geführt wird, wo die Ursachen mangelnder Koordination in Supply Chains typischerweise liegen.

Darüber hinaus lernen die Teilnehmer, aufbauend auf dem Beer Game-Erlebnis, bekannte Konzepte und Schlagworte des Supply Chain-Managements einzuordnen und deren Beitrag zur Lösung des Gesamtproblems zu erkennen. Hierzu gehören z.B. die folgenden Konzepte: Electronic Ordering (EDI), RFID, Vendor Managed Inventory (VMI), Just-in-Time (JiT), Collaborative Planning and Forecasting (CPFR), um nur einige Beispiele zu nennen.

Wohl gemerkt, das Ziel ist dabei nicht, in all diese Themen tiefer einzusteigen. Viel mehr soll der notwendige rote Faden geliefert werden, der einen Zusammenhang und ein tieferes Verständnis für den Sinn und Zweck dieser Maßnahmen herstellt.

Aufbau und Ablauf des Seminars

Das Seminar besteht aus zwei Blöcken zu je ca. 3 Stunden. Im ersten Block spielen die Teilnehmer das Beer Game und erfahren dabei hautnah die typischen Koordinationsprobleme in Wertschöpfungsketten. Im zweiten Block werden die Erlebnisse des Beer Game diskutiert und in den Rahmen des Supply Chain Managements eingeordnet. Die Teilnehmer lernen den Sinn und Zweck des SCM und den Beitrag der oben genannten Konzepte und Maßnahmen zu verstehen.

Block 1: Beer Game 9:00 – 12:00 Uhr
Block 2: SCM-Diskussion 13:00 – 16:00 Uhr

Seminar, Beer Game-Software und das begleitende Skript sind in deutscher Sprache.

Termine : Donnerstag 28. Mai 2009 in Augsburgx
Donnerstag 25. Juni 2009 in München

Teilnehmer mindestens 8, maximal 16

Preis: 750.- Euro zzgl. MwSt.

Trainer/Coaches: Herbert Heinzel, Interquality

Dr. Kai Riemer, Westfälische Wilhelms Universität Münster

Anmeldung über www.interquality.de

4. Impressum

Medieninhaber: InterQuality Service AG
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Tel. +49 (821) 56 85 7-0 • Fax +49 (821) 56 85 7-44
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Aufsichtsratsvorsitzender: Dieter Brütting
Redaktion: Katharina Merz
Korrektur und Versand: Katharina Merz, Carola Brandner

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Grundlegende Richtung: Infos zum Management von Organisationen